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A. IPE Ausbildung zum/r Mediator/Mediatorin  DGTA


und „zertifizierten MediatorIn“ nach Mediationsgesetz § 5

Weiterbildungs- bzw. Ausbildungsziel

Ziel der DGTA akkreditierten IPE Ausbildung zum/r Mediator/Mediatorin ist der Erwerb der Kompetenz, Mediation in allen Lebensbereichen durchzuführen. Zur Kompetenz gehört es, einen Transfer zwischen Anwendungsfeldern leisten zu können und erforderliche spezifische Feldkompetenz zu erkennen und gegebenenfalls zu erwerben. Felder sind zum Beispiel Schulmediation, Wirtschaftsmediation, Mediation in Verwaltungen und Politik, Mediation in Nachbarschaftsstreitigkeiten, Familienrechtsfragen, Sorgerecht, Kindeswohl - Fragen des Zivilrechts ebenso wie der Sozialgerichtsbarkeit, Finanzgerichtsbarkeit oder der Arbeitsgerichtsbarkeit.

Adressaten

Die  Adressaten der IPE Ausbildung zum/r Mediator/Mediatorin sind Führungskräfte, Juristen, Pädagogen, Psychologen, Betriebs- und Personalräte, Mitarbeiter von Behörden, Coach, Trainer und Menschen mit entsprechender Qualifikation mit dem Interesse, Konfliktmanagement und insbesondere Mediation  professionell anzubieten.

Teilnahmevoraussetzung

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens dreijährige Berufserfahrung mit Sozial- oder Personalverantwortung. Persönliche Reife, ein positives Menschenbild, die Fähigkeit zu Empathie und die Bereitschaft zur Selbstreflexion werden erwartet.

Anmeldung und Aufnahme

Für die Anmeldung zur IPE Ausbildung zum/r Mediator/Mediatorin ist eine formlose Bewerbung, ein Motivationsschreiben und ein Lebenslauf erforderlich. Über die Aufnahme entscheidet der Ausbildungsleiter auf der Grundlage der eingereichten Unterlagen und eines Auswahlgesprächs. Auswahlkriterium ist die Frage, ob die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt sind und ob die Ziele des Bewerbers/der Bewerberin mit denen der Ausbildung verträglich sind und erwartet werden kann, dass die Ziele in der vorgesehenen Ausbildungszeit erreicht werden können. Eine Ablehnung bedarf keiner Begründung.

„Zertifizierter Mediator“ nach Mediationsgesetz

Nach Mediationsgesetz §5 vom 21.7.2012 darf sich als „zertifizierter Mediator“ bezeichnen, wer eine Ausbildung abgeschlossen hat, die den Anforderungen gemäß Rechtsverordnung nach §6 entspricht. Diese Rechtsverordnung liegt seit 31.1.14 als Entwurf des BM der Justiz vor. Der Titel „zertifizierter Mediator“ darf ein Jahr nach Inkrafttreten der Verordnung vergeben werden.

Zertifizierung MediatorIn DGTA

Der Abschluss zum/r Mediator/Mediatorin DGTA setzt eine Teilnahme am Curriculum voraus, das an 44 Seminartagen (264 Zeitstunden) verteilt über 20 Monate vermittelt wird. Die Seminartage schließen praktische Übung, Supervision eigener Fallsituationen (mind. 20) und Selbsterfahrung (32 Zeitstunden) ein und werden ergänzt durch 158 Stunden Selbststudium, mind. 16 Stunden Intervision und 20 Stunden eigene Anwendungspraxis. Die Abschlussprüfung zum „Mediator DGTA“ besteht aus einem Kolloquium und einer Hausarbeit mit Dokumentation von zwei eigenverantwortlich durchgeführten Mediationen. Das entspricht insgesamt einer Weiterbildung im Umfang von 16 ECTS-Punkten. Die Anforderungen der Ausbildung zum/r Mediator/Mediatorin DGTA liegen gemäß dem Anspruch transaktionsanalytischer Weiterbildung auf Kompetenzerwerb weit über den Anforderungen des Entwurfs der Rechtsverordnung. MediatorInnen DGTA sind nach Gültigkeit der gesetzlichen Regelungen berechtigt, die Bezeichnung „zertifizierter Mediator“ zu führen. Auf die Verpflichtung zur regelmäßigen Fortbildung nach MG §5 wird hingewiesen.

Struktur und Anforderungen der IPE Ausbildung zum/r Mediator/Mediatorin DGTA

Die  IPE Ausbildung zum/r Mediator/Mediatorin DGTA dauert zwei Jahre und umfasst vier Module. Sie kann nach Modul 4 beendet werden mit dem Abschluss „zertifizierter Mediator nach Mediationsgesetz“ (s.o.) und „MediatorIn DGTA“.

Themen der Module:

Modul 1 Einführung in Transaktionsanalyse
Modul 2 Soft Skills Mediation - Fortbildungslehrgang in Methoden beratender Gesprächsführung
Modul 3 Selbsterfahrung für MediatorInnen
Modul 4 Fachwissen Mediation und Praxiskompetenz Mediation
20 Stunden eigenverantwortliche Mediationspraxis, mindestens 4 Fälle, 2 schriftl. dokumentiert
Abschluss „zertifizierter Mediator“ nach Mediationsgesetz und MediatorIn DGTA

Stundenanforderungen bezogen auf den Abschluss  „zertifizierter Mediator“ nach Mediationsgesetz und MediatorIn DGTA

  Kontaktzeit* Selbststudium* Supervision Intervision ECTS
„zertifizierter Mediator“ nach Mediationsgesetz und MediatorIn DGTA 264 158 20 16 16
20 Stunden eigenverantwortliche Mediationspraxis, mindestens 4 Fälle, 2 schriftl. Dokumentiert plus Prüfung (2 ECTS)

Stundenanforderungen der einzelnen Module

  Kontaktzeit* Selbststudium* Supervision Intervision ECTS
Modul 1 16 14 --- --- 1
Modul 2 108 72 8 4 6
Modul 3 32 --- --- --- 1
Modul 4** 108 72 12 12 6
Prüfung         2

Struktur – Übersicht

IPE Ausbildung zum/r Mediator/Mediatorin DGTA - Stand 20.9.2013
Struktur der Ausbildung - Übersicht
Modul 1:
Einführung in Transaktionsanalyse (101 Kurs)




16/14/0/0/1
Modul 4
Fachwissen Mediation und Praxiskompetenz Mediation

**plus 20 Stunden eigenverantwortliche Mediationspraxis außerhalb der Lerngruppe mit Supervision und Intervision (mindestens 4 Fälle, davon 2 schriftlich dokumentiert)
108/72/12/12/6**
Abschluss
zertifizierter Mediator/zertifizierte Mediatorin nach Mediationsgesetz und MediatorIn DGTA

insgesamt
264/158/20/16/14
Modul 2
Soft Skills Mediation - Fortbildungslehrgang in Methoden beratender Gesprächsführung

108/72/8/4/6
Modul 3
Selbsterfahrung für MediatorInnen


32/0/0/0/1
1. Ausbildungsjahr 2. Ausbildungsjahr

Legende:

Die Zahlen benennen in Zeitstunden:
Kontaktzeit/Selbststudium/Supervision/Intervision/ECTS-Punkte
* jeweils Zeitstunden
** plus 20 Stunden eigenverantwortliche Mediationspraxis außerhalb der Lerngruppe mit Supervision und Intervision (mindestens 4 Fälle, davon 2 schriftlich dokumentiert)

Inhalte

Die IPE Ausbildung zum/r MediatorIn DGTA ergänzt die klassischen Mediationsinstrumente mit Konzepten der Transaktionsanalyse und stellt ein Hintergrundwissen bereit, das sich für die Effektivität von Mediation bewährt hat.

Hier ein Auszug aus dem Curriculum Stichworten:

  • Gesprächsfertigkeiten
  • Fragetechniken
  • Kontrakt
  • Beziehungsgestaltung
  • Motivation statt Manipulation
  • Sich und andere besser verstehen: Die Skripttheorie der TA
  • Das Racketsystem zur Reflexion prägender biographischer Ereignisse
  • Störungen als Ränkespiele
  • Struktur und Dynamik in Gruppen
  • Verhandlungstechniken und Konfliktkompetenz
  • Grundlagen der Mediation
  • Konflikttheorien und andere Lösungsmodelle
  • Phasen der Mediation
  • Fallsupervision und Training
  • Training Emotionaler Kompetenz
  • Communication Process Training: die Tür zum Anderen im Dialog
  • Rolle und Recht in der Mediation

Kosten

Die Kosten der Ausbildung belaufen sich auf 4312.- Euro bis 10824.- Euro je nach Tagessatz, der sich nach dem Einkommen des/r Teilnehmers/In richtet s. Hompage. Zuzüglich Zertifizierungsgebühr einmalig 410.- Euro am Ende.

Leitung der Mediationsausbildung

Norbert Nagel, Dipl. Päd., Lehrtrainer Transaktionsanalyse TSTA-E, Emotional Literacy Ausbilder, Supervisor, Coach, Mediator, Hochschullehrer für Erziehungswissenschaft

Ort

Institut IPE Neckargemünd bei Heidelberg

Termine

Die Termine werden auf Anfrage Mitgeteilt. In der Regel beginnt eine neue Ausbildungsgruppe jeweils im September eines Kalenderjahres.

 

 

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